Musikerheim | Tracht | Chronik


Musikerheim der Stadtkapelle Friedberg

 

Musikerheim (Vorderseite)

 

Musikerheim (Rückseite)

 

Proberaum

 

Aufenthaltsraum

Seit dem Jahr 2001 probt die Stadtkapelle Friedberg im vereinseigenen Musikerheim.

Das Gebäude wurde von Baumeister Ing. Johann Putz geplant und ist akustisch modernst ausgestattet. Es beherbergt einen großen Gesamtproberaum, einen kleineren Proberaum für Einzel- oder Ensemblespiel, ein Büro, einen Archivraum, einen Aufenthaltsraum mit Küche und diverse Nebenräume. Außerdem steht im Musikheim den Mitgliedern der Kameradschaftsbund-Ortsgruppe Friedberg ein Raum mit eigenem Eingang zur Verfügung.

Vom Spatenstich bis zur Schlüsselübergabe leisteten die Mitglieder der Stadtkapelle Friedberg mehr als 5000 freiwillige und unbezahlte Arbeitsstunden, um dieses Projekt zu verwirklichen.

Dieses Gebäude steht ausschließlich im Dienste der Musik und steht neben der Stadtkapelle auch der Musikschule zur Ausbildung unserer Jungmusiker, der Singgruppe "Pa Montes" und diversen Kleingruppen, wie zum Beispiel der Jagdhornbläsergruppe zur Verfügung.

 


Die Tracht der Stadtkapelle Friedberg

 

Die Tracht seit 2004

 

Herrentracht:

schwarze Kniebundhose,

Gilet aus rotem Seidenbrokat,

weißes Hemd und weiße Kniestrümpfe, Haferlschuhe,

Erzherzog Johann Hut

Damentracht:

Leib aus rotem Seidenbrokat

Rock aus schwarzem Wollsatin

Schürze aus grauer Halbseide

Haferlschuhe

Damenhut in Hasenhaarqualität

Der Leiblkittel der Marketenderinnen unterscheidet sich von dem der Musikerinnen durch eine blaue Schürze.

 

Historische Trachten der Stadtkapelle Friedberg

 

Den Erhalt der neuen Tracht haben sich unsere Musiker und Musikerinnen zum Anlass genommen, die alten Musikuniformen auszugraben und anzuziehen.

 

 

 

 

 

Fuhrmannstracht und Friedberger Dirndl

1987 - 2004

Erzherzog Johann Tracht

1976-1987

Steireranzug (links)

1965-1976

 

Gendarmerieuniform (mitte)

1957-1965

 

Feuerwehruniform (rechts)

bis 1957

 


Chronik der Stadtkapelle Friedberg

 

Die Kapellmeister seit der Gründung 1878

Johann

Strobl

1878-1901

Gründer

Carl

Pucher

1901-1951

Alfred

Trummer

1951-1980

Walter

Seidl

1980-1982

Peter

Krinner

1982-1989

Christian

Haas

1989-1992

Bruno

Piebel

seit 1992

 

Chronik

2010 CD-Aufnahme "fried(berg)liche Weihnacht" im Musikheim Friedberg
2010 Konzertwertungsspiel in Grafendorf: Ausgezeichneter Erfolg in der Oberstufe
2008 Verleihung "Steirischer Panther" und "Robert Stolz Preis" durch den Landeshauptmann

2008

Die Stadtkapelle Friedberg feiert ihr 130-jähriges Bestehen.

2007 Marschmusikwertung in Wenigzell: „Ausgezeichneter Erfolg“ in der Mittelstufe.
2006 Konzertwertungsspiel in Grafendorf: Ausgezeichneter Erfolg in der Oberstufe

2004

Wertungsspiel in St. Magdalena: Ausgezeichneter Erfolg in der Oberstufe

2003

125-Jahr Feier der Stadtkapelle Friedberg

2002

Konzertreise nach Friedberg/Bayern

2001

Marschmusikwertung in Rohrbach an der Lafnitz: „Sehr guter Erfolg“ in der Oberstufe.

2000

Konzertwertungsspiel in Waldbach: „Sehr guter Erfolg“ in der Oberstufe.

1998

Konzertwertungsspiel in Kaindorf: „Sehr guter Erfolg“ in der Oberstufe.

1996

Teilnahme am Konzertwertungsspiel in Hartberg. Es wird in der Oberstufe ein „Ausgezeichneter Erfolg“ erzielt.

1994

800-Jahr Feier der Stadt Friedberg. Neuer Kapellmeister wird Bruno Piebel, der die Stadtkapelle heute noch leitet.

1992

Konzertwertungsspiel in Pinggau, in dem die Stadtkapelle neuerlich einen „Ausgezeichneten Erfolg“ in der Oberstufe verzeichnen kann.

1990

übernimmt Christian Haas die musikalische Leitung des Klangkörpers.

Konzertwertungsspiel in Waldbach. Es wird in der Oberstufe ein „Ausgezeichneter Erfolg“ erzielt.

1989

Mit Jahresende 1989 tritt Peter Krinner als Kapellmeister zurück. Bruno Piebel leitet von nun an bis 1990 die Stadtkapelle Friedberg.

1988

Marschmusikwertungsspiel in Hochneukirchen: „Ausgezeichneter Erfolg“ in der Kunststufe.

Produktion einer 2. Schallplatte mit dem Titel „Frisch auf“.

Teilnahme am großen Militärmusiktreffen in Graz.

1987

Neueinkleidung der Kapelle (Fuhrmannstracht).

Das im selben Jahr veranstaltete Frühjahrskonzert erreichte, wie die in den bereits vorangegangenen Jahren, mit 700 Besuchern einen absoluten Rekord, welcher auf das Niveau des Klangkörpers schließen lässt. Diese Behauptung wird durch einen „Ausgezeichneten Erfolg“ beim Konzertwertungsspiel in der Oberstufe gerechtfertigt.

1986

Neuerliche dreitägige Konzertreise nach Friedberg/Bayern. Schallplattenaufnahme des Musikvereins, der Tonträger ist unter dem Titel „Musikalische Grüße der Stadtkapelle Friedberg“ erschienen.

1983

Erste Rundfunkaufnahmen im Studio Steiermark.

1982

Peter Krinner wird neuer Kapellmeister.

1981

Konzertreise nach Friedberg/Bayern.

1980

Neuer Kapellmeister: Walter Seidl. Teilnahme am Konzertwertungsspiel in Vorau. Erzielt wurde ein „sehr guter Erfolg“ in der Oberstufe.

1979

Erweiterung des bestehenden Musikerheimes.

1978

100-Jahr-Feier der Stadtkapelle Friedberg mit Bezirksmusikertreffen.

1976

Kauf einer neuen Uniform (Erzherzog-Johann-Tracht).

1972

Konzertreise nach Ljutomer (Luttenberg) im heutigen Slowenien.

1969

Erstes Oktoberfest der Stadtkapelle Friedberg.

1966

Einführung der Normalstimmung.

1965

Ankauf einer Gendarmerieuniform.

1961

Leopold Rodler wird zum Ehrenobmann gewählt. Mit dem Bau eines Musikerheimes in der Anton Bauer-Gasse wird begonnen.

1959

Beschluss über Aufnahme einer Kindergruppe in die Stadtkapelle Friedberg.

1955

Die Statuten des Vereines werden geändert, sodass die Funktionäre auf eine Dauer von drei Jahren gewählt werden.

1952

Das Gasthaus Groller wird zum Vereinheim.

Am 24. Mai erfolgt der Beschluss der Stadtgemeinde, der die Umbenennung in Stadtkapelle Friedberg genehmigt. Vorausgegangen war ein Ansuchen seitens des Musikvereins.

Teilnahme an der 700-Jahr Feier der Stadt Friedberg.

1951

Am 14. und 15. Juli findet in Friedberg das Bezirksmusikertreffen mit einem abschließenden Monsterkonzert statt, an dem sieben Vereine teilnahmen. Ausschreibung der Kapellmeisterstelle. Neuer Kapellmeister wird Alfred Trummer, der nach einer öffentlichen Ausschreibung dazu ernannt wird. Als neues Probenlokal wird die heutige Volksschule in der Anton Bauer- Gasse herangezogen.

1949

Meldet sich die Musikkapelle als erste des Bezirkes Hartberg beim Steirischen Blaskapellenverband (heute: Blasmusikverband Steiermark).

1936

Der bundespolitische Erlass zur Vereinheitlichung des Vereinsgesetzes für Musikkapellen wird auch vom Musikverein (Feuerwehrkapelle) Friedberg umgesetzt.

1935

Umbenennung in Musikverein (Feuerwehrkapelle) Friedberg

1901

Carl Pucher übernimmt das Amt des Kapellmeisters.

1878

Johann Strobl und Karl Steiner gründen die sogenannte Feuerwehrmusik(kapelle) Friedberg, welche etwa 18 Mitglieder umfaßte.